24.02.2012 | Makler

Deal: Morgan Stanley verkauft Frankfurter Trianon

Morgan Stanley hat laut Financial Times Deutschland (Freitag) die knapp 57 Prozent am Frankfurter Hochhaus Trianon, die dem Morgan-Stanley-Fonds P2 Value gehören, an den US-Fonds Madison verkauft.

Sowohl Morgan Stanley als auch Madison Real Estate lehnten der Zeitung zufolge einen Kommentar ab. Für P2-Value-Anleger zeichnet sich dem Bericht zufolge schon länger ein Desaster ab: Vor seiner Schließung Ende 2008 war ein Anteil noch 52 Euro wert gewesen, Mitte Februar 2012 waren es nur noch 20,98 Euro.

Beim Trianon müsse Morgan Stanley wohl auch noch Zugeständnisse machen: "Der Fonds ist in einer schlechten Verhandlungsposition, weil er die Immobilie verkaufen muss", sagt Maik Rissel, Leiter Immobilien bei Marcard Stein. Hinzu komme, dass das Gebäude nicht voll vermietet sei und wegen Brandschutzauflagen renoviert werden müsse.

Die US-Investmentbank war für ihren im Jahr 2006 aufgelegten Offenen Immobilienfonds, der nunmehr aufgelöst wird, auf große Einkaufstour gegangen. Der damalige Chefeinkäufer James Lapushner hatte sehr hohe Preise für Immobilien gezahlt - die Beteiligung am Frankfurter Trianon ging mit einen Verkehrswert von 357,4 Millionen Euro in den Fonds ein, wurde zwischenzeitlich aber kräftig abgewertet. Branchenkreisen zufolge soll die Beteiligung jetzt für deutlich weniger über den Tisch gehen, schreibt die Zeitung.

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