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Deal: HypoVereinsbank verkauft Münchner Zentrale

Die HypoVereinsbank hat ihre Zentrale in der Münchner Innenstadt an die Bayerische Hausbau, die Immobilientochter der Schörghuber-Gruppe, verkauft. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das teilten die Bank und die Bayerische Hausbau am Dienstag mit. Branchenbeobachter gehen von einem dreistelligen Millionenbetrag für die exklusiven Gebäude aus. Die Bank hatte den Verkauf der Immobilie im Frühjahr 2011 angekündigt. Die Transaktion schließt das Preysing-Palais und die Salvator-Parkgarage mit ein. Die Bayerische Hausbau integriert das Objekt in ihr 200 Immobilien umfassendes Portfolio.

Der Verkauf ist Teil eines groß angelegten Projekts, in dessen Rahmen die Bank unter anderem das Hochhaus am Arabellapark in den nächsten Jahren von Grund auf sanieren und in ein "Green Building" umwandeln wird. Dort wird dann auch der Sitz des Vorstands der HypoVereinsbank sein, der derzeit noch im ehemaligen Gebäude der Bayerischen Staatsbank seine Büros hat. Bis zur Fertigstellung der Baumaßnahmen am Hochhaus wird die Bank als Mieter im Komplex an der Kardinal-Faulhaber-Straße 1 bleiben. Derzeit beschäftigt die Bank rund 18.000 Mitarbeiter, allerdings will die HVB nach etlichen Schrumpfkuren der vergangenen Jahre bis 2015 nochmals 1.000 Stellen abbauen.

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