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DIC verkauft Altbauteil des Opera Offices-Projekts in Hamburg

Die Frankfurter DIC (Deutsche Immobilien Chancen) hat im Rahmen eines Forward-Deals den denkmalgeschützten Teil des Komplexes "Opera Offices" in Hamburg an eine norddeutsche Pensionskasse verkauft.

Das Projektvolumen des Vorabverkaufs liegt bei rund einem Drittel des Gesamtvolumens des "Opera Offices"-Komplexes, das insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 55 Millionen Euro umfasst. Über den Kaufpreis des Forward-Deals wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion wurde begleitet von Grossmann & Berge'. Die DIC Asset AG ist am Projekt zu 20 Prozent beteiligt.

Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1911 wurde von dem Hamburger Architekten Fritz Schumacher (1869 - 1947) entworfen. Im Frühjahr 2012 beginnt die DIC mit den Sanierungsarbeiten, die bis zum Herbst 2013 abgeschlossen sein sollen. Anschließend wird das Gebäude dem neuen Eigentümer übergeben, der die Vermietung des Objekts selbst übernehmen wird. Das siebengeschossige Büro- und Geschäftshaus verfügt über etwa 4.500 Quadratmeter Mietfläche.

Mit diesem Verkauf des ersten Bauabschnitts startet die DIC die Realisierung der Entwicklungsmaßnahmen des Opera Offices Ensembles. Die DIC hatte den Gebäudekomplex im Jahr 2007 im Rahmen der Übernahme des sogenannten Primo 3-Portfolios von der Stadt Hamburg erworben.

Das Gesamtprojekt in zentraler Lage gegenüber der Hamburger Staatsoper ist in zwei Projekte unterteilt: "Opera Offices Klassik" und "Opera Offices Neo". Während das "Klassik"-Projekt in seiner Grundstruktur erhalten bleibt, restauriert und modernisiert wird, ist mit dem Projekt "Neo" ein Neubau nach Plänen von "Störmer Murphy and Partners" mit rund 8.500 Quadratmetern Gewerbeflächen beabsichtigt. Die dazu notwendigen Abriss- und Bauvorbereitungsarbeiten werden ebenfalls ab Frühjahr 2012 vorgesehen.

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