Das erste von zwei neuen Hochhäusern am Berliner Alex will Covivio in drei Jahren Bauzeit fertigstellen Bild: Jörg Schnabel ⁄

Die Entwürfe der Architekturbüros Diener & Diener Architekten (Basel) und Sauerbruch Hutton (Berlin) sind im Finale des Wettbewerbs um die Baugestaltung des ersten von zwei geplanten Hochhäusern mit einer Fläche von 70.000 Quadratmetern (davon 16.300 Quadratmeter für Wohnen) am Berliner Alexanderplatz. Eigentümer und Entwickler des Baugrundstücks ist Covivio (Foncière des Régions). Das Bauvorhaben soll etwa 450 Millionen Euro kosten und voraussichtlich Ende 2022 fertiggestellt werden.

Außer Wohnungen sind auch Büros, Restaurants, Coworking-Flächen und Läden im ersten Hochhaus vorgesehen. In Berlin ist Covivio seit 2010 aktiv.

Von Foncière des Régions zu Covivio

Im Jahr 2016 hat Covivio (damals noch unter dem Firmennamen Immeo) das Park Inn Hotel mit 73.000 Quadratmetern am Alexanderplatz gekauft. Der Grundstückskauf beinhaltete die Baureserve zur Entwicklung der beiden Hochhäuser, die nach dem Berliner Masterplan eine maximale Höhe von 130 Metern haben dürfen und insgesamt 140.000 Quadratmeter neue Fläche beinhalten werden. Die Änderung des Firmennamens von Foncière des Régions in Covivio soll in der Hauptversammlung am 6.9.2018 vorgeschlagen werden.

Siegerentwurf wird im Herbst 2018 prämiert

Der Wettbewerbsjury unter Leitung von Markus Allmann (München) gehören weitere Architekten sowie Vertreter des Investors und der Stadt Berlin an. Diener & Diener sowie Sauerbruch Hutton wurden jeweils mit einem zweiten Platz ausgezeichnet. Beide Büros wurden um Überarbeitung der Entwürfe gebeten. Im Herbst wird entschieden, welches der beiden ausgewählten Büros das Rennen macht.

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Schlagworte zum Thema:  Hochhäuser, Berlin, Projektentwicklung

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