24.08.2016 | Unternehmen

Conwert steigert FFO um 52,6 Prozent und spricht von Rekordhalbjahr

Mit Erlösen aus dem weiteren Verkauf von Immobilien aus dem Nichtkernbestand will Conwert das Portfolio optimieren
Bild: Corbis

Die österreichische Conwert Immobilien Invest SE hat den FFO I (Funds From Operations) gegenüber dem Vorjahr um 52,6 Prozent auf 39,3 Millionen Euro gesteigert und erhöhte die Prognose für 2016 auf 75 Millionen Euro. Dem Unternehmen zufolge handelt es sich um das beste Halbjahresergebnis der Firmengeschichte. Geplant ist außerdem der Verkauf von Immobilien aus dem Nichtkernbestand im Wert von bis zu 350 Millionen Euro.

Das Nettoergebnis verdreifachte Conwert nach eigenen Angaben ebenfalls auf einen neuen Höchstwert von 74,9 Millionen Euro (Vorjahr: 24,5 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse stiegen um 26 Prozent auf 264,3 Millionen Euro (Vorjahr: 209,7 Millionen Euro).

Grund für das positive Ergebnis sind dem Unternehmen zufolge Wertsteigerungen des Immobilienportfolios und eine starke operative Performance. Die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter wurde demnach gesteigert (2,2 Prozent im Kernportfolio) und der Leerstand erneut reduziert (von 4,7 auf 3,4 Prozent im Kernbereich Wohnen).

Der Wert des Immobilienportfolios lag im Berichtszeitraum bei 95,5 Millionen Euro (Vorjahr: drei Millionen Euro). Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 137,4 Prozent auf 146 Millionen Euro (Vorjahr: 61,5 Millionen Euro).

Ausblick: Conwert erwartet Rekordjahr

Für das restliche Geschäftsjahr 2016 erwartet Conwert ein unverändert positives Marktumfeld. Die Optimierung der Bewirtschaftung des Immobilienbestands sowie der Verkauf von Immobilien aus dem Nicht-Kernportfolio werden fortgesetzt.

In Summe sollen Immobilien aus dem Nicht-Kernbestand im Umfang von 300 bis 350 Millionen Euro verkauft und die Erlöse in Immobilienportfolios in den Kernregionen reinvestiert werden. Die Guidance für den FFO I (vor Verkaufsergebnis und Einmaleffekten) wurde bisher auf 70 Millionen Euro geschätzt und nun rund 75 Millionen Euro erhöht.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienportfolio, Ergebnis, Immobiliengesellschaft, Wohnimmobilien

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