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Buwog will jährlich bis zu 4.000 Wohnungen in Deutschland kaufen

Buwog-Zentrale in Wien
Bild: Stephan Huger Studio Huger

Der österreichische Immobilienkonzern Buwog kündigte an, künftig pro Jahr zwischen 2.000 und 4.000 Wohnungen in Deutschland kaufen zu wollen. Unternehmenschef Daniel Riedl denkt dabei vor allem an Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hessen. In Berlin gebe es aktuell kaum Möglichkeiten.

Die Buwog AG, Ende April nach der Abspaltung vom österreichischen Mutterunternehmen Immofinanz an die Börse gegangen, hatte im Juni 18.000 Wohnungen der DGAG für 892 Millionen Euro erworben. Insgesamt besitzt das Unternehmen nun 8.000 Wohnungen in Berlin und 17.000 "zwischen Kiel und Kassel", so Riedl.

Aktuell hat die Buwog nach eigenen Angaben fast 53.000 Wohnungen in Deutschland und Österreich im Verkehrswert von 3,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen tritt auch als Bauträger auf.

Buwog-Vorstand will Dividende vorschlagen

Im Geschäftsjahr 2013/14 hat Buwog einen FFO in Höhe von 69,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Darauf basierend plant der Vorstand, der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,69 Euro pro Aktie vorzuschlagen.

Mit einem Ergebnis von 75,9 Millionen Euro bildete das Asset Management den stärksten der drei Geschäftsbereiche der Buwog Group aus Asset Management, Property Sales und Property Development.

Zum Bilanzstichtag 30. April verfügte das Unternehmen über ein Portfolio von 33.475 Bestandseinheiten mit einer Fläche von rund 2,5 Millionen Quadratmetern.

Buwog AG wird in den ATX aufgenommen

Das ATX-Komitee der Wiener Börse hat im Rahmen der halbjährlich erfolgenden Überprüfung des Index mitgeteilt, dass die Aktie der Buwog AG mit Wirkung zum 22. September in den Austrian Traded Index (ATX) aufgenommen wird.

Nach dem Spin-off von der früheren Muttergesellschaft Immofinanz AG und dem erfolgreichen Börsengang Ende April diesen Jahres hat die Buwog nun nach vier Börsen-Monaten bereits mit der ersten Möglichkeit einer Aufnahme den Sprung in den Leitindex ATX- geschafft. Entscheidende Faktoren für die Aufnahme in den ATX waren die gute Entwicklung des Börsenumsatzes und die Höhe der Streubesitzkapitalisierung.

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