01.09.2016 | Unternehmen

Buwog versechsfacht Gewinn und meldet Rekordwert an der Börse

Buwog wird an der Börse mit 2,3 Milliarden Euro bewertet
Bild: Corbis

Der österreichische Immobilienkonzern Buwog hat im Geschäftsjahr 2015/2016 knapp 240 Millionen Euro verdient. Damit wurde das Konzernergebnis gegenüber dem Jahr zuvor versechsfacht. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,69 Euro pro Aktie vorschlagen. Die Papiere der Gruppe erreichten am 31. August einen Rekordwert von 23,13 Euro.

Insgesamt lag das Ebitda mit 174,3 Millionen Euro um 9,9 Prozent höher als im vorangegangenen Geschäftsjahr 2014/15 mit 158,6 Millionen Euro. Der Recurring FFO als zentrale Steuerungsgröße des Konzerns hat sich im Vorjahresvergleich um 8,4 Prozent auf 99,4 Millionen Euro erhöht.

Steigerungen wurden dem Unternehmen zufolge, das an der Börse mit 2,3 Milliarden Euro bewertet wird, bei allen wesentlichen Kennzahlen erzielt. Maßgeblich hierfür seien die gestiegenen operativen Beiträge aus der Bewirtschaftung des Immobilienbestands sowie die Ausweitung der Aktivitäten in der Projektentwicklung um rund 40 Prozent.

Im Berichtsjahr wurden acht Grundstücke gekauft und beurkundet, die zu einem erheblichen Ausbau der Projektpipeline führten. Diese stieg Im Vorjahresvergleich um über 82 Prozent an und summiert sich aktuell auf rund 8.120 Wohneinheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Dabei wurde die künftige Development-Strategie zusätzlich um den Bau von Mietwohnungen für den eigenen Bestand in Deutschland erweitert und der Markteintritt in den Standort Hamburg vollzogen. Das Ergebnis des Geschäftsbereiches Property Development stieg 2015/16 um 72 Prozent auf 21,4 Millionen Euro.

Der Vorstand geht für das Geschäftsjahr 2016/17 davon aus, dass der Recurring FFO des Konzerns auf mindestens 108 Millionen Euro wachsen wird, was einer Steigerung von rund 8,7 Prozent entspräche.

Lesen Sie dazu auch:

Buwog baut rund 1.000 Wohnungen in Hamburg

Buwog plant 560 Wohnungen in Berlin-Neukölln

Buwog plant 800 Wohnungen im "Spreequartier" in Berlin-Köpenick

Berlin: Buwog startet mit Bau von 200 Wohnungen in Lichtenberg

Wandelanleihe: TAG bietet vorzeitigen Umtausch gegen Aktien an

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen, Gewinn, Dividende, Immobilienkonzern, Aktien, Börse

Aktuell

Meistgelesen