24.03.2016 | Unternehmen

Buwog baut Development-Pipeline um 40 Prozent aus

Buwog: das Investitionsvolumen im Wohnungsneubau auf 2,1 Milliarden Euro gesteigert
Bild: Stephan Huger Studio Huger

Die Buwog AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 ihre Development-Pipeline durch Grundstückszukäufe um rund 40 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro Investitionsvolumen ausgebaut. Das gehaltene Bestandsportfolio umfasste zum 31. Januar 51.340 Einheiten. Das operative Ergebnis lag bei 112,7 Millionen Euro.

Die in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015/16 vereinnahmte Nettokaltmiete belief sich dem Unternehmen zufolge auf 148,5 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 10,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert von 134,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (Ebt) beträgt 207,2 Millionen Euro, das Konzernergebnis 163,5 Millionen Euro.

Die Steuerungskennzahl für das operative Geschäft – der Recurring FFO – lag im Berichtzeitraum bei 66 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 71,3 Millionen Euro). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist geprägt durch den zum Stichtag noch geringen Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Property Development. Hier erwartet die Buwog Group steigende Beiträge zum operativen Ergebnis im letzten Quartal des Geschäftsjahres aufgrund geplanter Fertigstellungen von Projekten in Berlin und Wien.

Asset Management mit Ergebnisplus von rund acht Prozent

Der Geschäftsbereich Asset Management, der den Kern des Geschäftsmodells der Buwog Group bildet, erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Ergebnisbeitrag von 103,4 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Ergebnisbeiträge der Geschäftsbereiche Property Sales und Property Development beliefen sich auf 27,3 Millionen Euro beziehungsweise minus 0,2 Millionen Euro. 

Grundstücksankäufe vor allem in Berlin

Aktuell beträgt der Anstieg der Development-Pipeline insbesondere durch Grundstücksankäufe in Berlin rund 55 Prozent beziehungsweise hat die Buwog das Gesamtinvestitionsvolumen im Wohnungsneubau nach eigenen Angaben um rund 720 Millionen Euro auf 2,1 Milliarden Euro gesteigert. Zum Berichtsstichtag 31.1.2016 befanden sich in Wien 787 Einheiten und in Berlin 479 Einheiten im Bau, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung um rund 83 Prozent entspricht.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Wohnungsunternehmen, Projektentwicklung

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