12.03.2013 | Bericht

Berlin stellt neue Liegenschaftspolitik vor

Berlin will die landeseigenen Liegenschaften künftig nach neuen Wertvorstellungen verkaufen
Bild: Berlin Partner/FTB-Werbefotografie

Berlin will Immobilien nicht mehr zum Höchstpreis verkaufen: Das Land werde künftig nur noch Liegenschaften veräußern, die es nicht selbst benötige. Das sagte Finanzsenator Ulrich Nußbaum der "Berliner Zeitung" (Dienstag). Das Konzept wird heute auf der Mipim vorgestellt.

Die neue Liegenschaftspolitik will Nußbaum potenziellen Investoren auf der am heutigen Dienstag beginnenden internationalen Immobilienmesse Mipim in Cannes erläutern. Ihm zufolge geht es darum, die berechtigten Sorgen der Menschen in der Stadt vor einem Ausverkauf landeseigener Flächen und die Interessen der Wirtschaft an weiteren Investitionen anzusprechen.

Nußbaum, der das erste Mal auf der Messe ist, sagte dazu: "Wir wollen nach außen kommunizieren: Liebe Investoren, wir bieten in Berlin Platz für eure Unternehmen und Projekte. Aber es gelten unsere neuen Wertvorstellungen." Der landeseigene Liegenschaftsfonds hat in mehr als zehn Jahren Immobilien im Wert von 2,4 Milliarden Euro verkauft. Seine Zukunft ist ungewiss.

Wenn nicht mehr so viel verkauft werde, müssen laut Nußbaum Aufgabenzuschnitt und die Zahl der Mitarbeiter angepasst werden. In Cannes bietet der Fonds einige Grundstücke wie die ehemalige Lungenklinik in Heckeshorn an.

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