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Berlin: Neue Pläne für Kudamm-Karree

Das neue Theater soll eine architektonisch wie städtebaulich exponierte Stellung mit eigenem Eingang am Kurfürstendamm erhalten. Die neuen Pläne ändern aber nichts daran, dass es künftig nur noch einen Theatersaal geben wird.
Bild: Peter von Bechen ⁄

Für den Umbau des Berliner Kudamm-Karrees gibt es neue Pläne. Gegenüber der früheren Planung haben die Bauherren die Nutzungsmischung in dem Komplex geändert - unter anderem soll es mehr Wohnraum geben.

Der irische Investor Ballymore will das fast 40 Jahre alte, heruntergekommene Kudamm-Karree mit dem britischen Architekten David Chipperfield für mehr als 500 Millionen Euro sanieren und umbauen. Der Baubeginn war zuletzt für 2012 vorgesehen. Die Planungen wurden dann aber auf Eis gelegt.

Ballymore hofft nun auf eine Baugenehmigung Mitte 2014, damit im dritten Quartal mit den Abrissarbeiten begonnen werden kann, wie Direktor Mike de Mug erläuterte. Baubeginn soll dann im Frühjahr 2015 sein, die Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte 2017. Das letzte Wort zu den Bauplanungen hat die Bezirksverordnetenversammlung.

Gegenüber der früheren Planung haben die Bauherren nun die Nutzungsmischung in dem Komplex geändert - vor allem wird es mehr Wohnraum geben. Das Bürohochhaus in der Mitte werde zu einem Wohnturm umgebaut und dafür völlig entkernt und mit einer neuen Fassade versehen, sagte Christoph Felger aus dem Büro Chipperfields.

Schlagworte zum Thema:  Projektentwicklung, Umbau

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