16.04.2013 | München

Bayern beteiligt sich definitiv nicht an der GBW

Das Land Bayern nimmt Abstand von einer Beteiligung an der GBW
Bild: Manfred Walker ⁄

Der Freistaat Bayern lehnt es ab, sich über eine seiner Landesstiftungen an der Wohnungsgesellschaft GBW zu beteiligen. "Dieser Vorschlag ist definitiv vom Tisch", sagte ein Sprecher der Staatskanzlei in München und bestätigte damit Medienberichte.

Da die erhoffte "Befriedung" in der Diskussion nicht eingetreten sei, habe Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) von der Beteiligung über die Landesstiftung endgültig Abstand genommen. In der vergangenen Woche hatte ein Konsortium um den Augsburger Immobilienkonzern Patrizia den Zuschlag für die GBW mit ihren 32.000 Wohnungen von der BayernLB erhalten.

Finanzminister Markus Söder (CSU) hatte daraufhin angekündigt, dass sich der Freistaat über die Landesstiftung mit 50 Millionen Euro an dem Konsortium beteiligt, um damit auch in Zukunft indirekt Einfluss auf die GBW-Geschäfte zu haben und den Mietern Sicherheit zu bieten. Der Münchner Oberbürgermeister und SPD-Landtags-Spitzenkandidat Christian Ude hatte dies als höchst fragwürdige Idee bezeichnet und Beschwerde bei der EU-Wettbewerbskommission eingelegt.

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