Der Projektentwickler P&P Gruppe hat ein rund 15.000 Quadratmeter großes Grundstück mit historischen Gebäuden auf dem Areal der ehemaligen "Lagarde-Kaserne" von der Stadt Bamberg gekauft. Beworben hatten sich mehrere Konkurrenten. Der Finanzsenat und der Stadtrat haben sich jedoch für P&P entschieden. Bis zum Frühjahr 2021 sollen durch Umnutzung und Sanierung der Bestandsgebäude 270 Stadthäuser und Wohnungen auf 24.000 Quadratmetern entstehen.

P&P wurde unter anderem die Expertise bei der Entwicklung und Umwandlung ähnlicher Areale und vergleichbarer Konversionsimmobilien wie in der Fürther Südstadt zugutegehalten. Saniert werden müssen die erhaltene Blockrandbebauung (ehemalige Reitställe) und die frühere PX-Einkaufshalle.

20 Prozent der Wohneinheiten sollen im eigenen Bestand gehalten und zu Mieten unter Marktniveau angeboten werden, wie Christoph Bauer, Geschäftsführer der P&P Wohnbau GmbH, sagte. Das Entwicklungskonzept berücksichtige auch die Integration soziokultureller Einrichtungen, das geplante Kulturquartier sowie das Mobilitätskonzept der Stadt Bamberg.

Die Stadt Bamberg hatte eine große Teilfläche (zirka 19,4 Hektar) der ehemaligen US-Lagarde-Kaserne im Februar 2017 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) gekauft. Pläne für ein Wohngebiet auf dem ehemaligen US-Kasernengelände gibt es seit 2015.

Die P&P Gruppe hat Sitze in Fürth und München und akquiriert vor allem Immobilien und Grundstücke mit Entwicklungspotenzial in Süddeutschland, Hessen und Berlin. Geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe ist Michael Peter.

Das könnte Sie auch interessieren:

Brachflächenrevitalisierung für den Wohnungsbau

1,1 Millionen zusätzliche Wohnungen durch Dachaufstockungen möglich

Das Kemptener Modell – Innovatives Wohnungsbauprogramm im Allgäu

BMUB und BBSR unterstützen Kommunen bei Innenentwicklung

Schlagworte zum Thema:  Konversion, Wohnungsbau, Projektentwicklung