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Annington verlängert Angebotsfrist für restliche Gagfah-Aktionäre

Deutsche Annington will nun doch eine Dividende ausschütten
Bild: Deutsche Annington Immobilien SE

Der Immobilienkonzern Deutsche Annington hat die Frist verlängert: Die restlichen Aktionäre können ihre Gagfah-Papiere noch bis zum 10. Mai verkaufen. Wer seine Aktien bis dahin anbietet, erhält 18,68 Euro je Anteilschein oder für je 14 Papiere 122,52 Euro und fünf neue Annington-Aktien. Die zunächst verweigerte Dividende werde nun doch ausgeschüttet.

Die Deutsche Annington wird auf der Hauptversammlung am 17. April der zunächst abgelehnten Ausschüttung doch noch zustimmen, teilte der übernommene Konkurrent Gagfah mit. Annington selbst werde aber auf die Dividende verzichten. Vor rund zwei Wochen hatte Gagfah noch mitgeteilt, gegen die Zahlung einer Dividende von 35 Cent je Aktie zu stimmen.

Hintergrund für den Sinneswandel sind laut Mitteilung "Abstimmungsgespräche mit dem im Rahmen des Andienungsverfahrens nach Luxemburger Recht eingesetzten Gutachter". Da die Deutsche Annington inzwischen 94 Prozent der Anteilscheine besitzt, kann sie allein über die Ausschüttung entscheiden. Die Aktienkurse beider Unternehmen reagierten nicht nachhaltig auf die Neuigkeiten.

Gagfah-Aktionäre, die ihre Anteile nicht bis zum 10. Mai an Annington  verkaufen, können die Papiere bis zur Notierungseinstellung auch über die Börse veräußern. Danach dürfte es schwer werden, sich von den Aktien zu trennen. Annington rechnet mit dem Ende der Notierung sechs Monate nach Veröffentlichung durch die Börsengeschäftsführung.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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