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Adler beschließt Kapitalerhöhung bis zu 13,3 Millionen Euro

Adler will weiter wachsen
Bild: Rainer Sturm ⁄

Die Immobiliengesellschaft Adler hält an ihrem Wachstumskurs fest. Im Einzelnen beschloss die Hauptversammlung neues genehmigtes Kapital um bis zu 13,3 Millionen Euro gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen, um weitere Wohnungen zu kaufen. Mitte des Jahres wird der Bestand durch die Übernahme des Wohnungsunternehmens Westgrund auf 50.000 Wohnungen steigen.

Seit der Neuausrichtung zu einem Wohnungsunternehmen vor drei Jahren hat Adler nach eigenen Angaben die Bilanzsumme von etwa 30 Millionen Euro auf knapp 1,7 Milliarden Euro ausgeweitet. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015 erhöhte sich das Konzernergebnis von Adler um das Doppelte auf 42,9 Millionen Euro. Im laufenden Jahr wird der Wohnungsbestand nach Übernahme der Westgrund AG, die Mitte des Jahres erfolgen soll, auf rund 50.000 Einheiten zunehmen.

Weitere Übernahmen machte Harloff von der Qualität vorliegender Verkaufsangebote und davon abhängig, dass diese zum strategischen Akquisitionsprofil des Unternehmens passen.

Ferner wurde Adler erlaubt, bis zum 21.5.2020 auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 250 Millionen Euro begeben zu dürfen und den Inhabern Options- oder Wandlungsrechte auf bis zu insgesamt 7,6 Millionen neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu gewähren.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Kapitalerhöhung

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