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ABG erzielt Rekordüberschuss von 68,2 Millionen Euro

Neue ABG-Zentrale in Frankfurt am Main
Bild: Groß & Partner

Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding hat 2014 einen Rekordüberschuss von 68,2 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahr betrug der Gewinn knapp 65 Millionen Euro. Für 2015 erwartet der Konzern ebenfalls einen Überschuss auf dem Niveau von 2014. Bis 2019 will die ABG mindestens 2,4 Milliarden Euro in den Bau von 6.200 Wohnungen investieren.

Jeweils rund ein Drittel des Gewinns wurde mit Wohnen und Parken erwirtschaftet, der Rest stamme aus der Vermietung von Gewerbeobjekten und Bauträger-Projekten, sagte ABG-Chef Frank Junker.

Die ABG baut nicht nur in Frankfurt am Main, sondern auch im Umland. Die Zahl der ABG-Wohnungen ist seit 2010 von rund 49.800 auf etwa 50.700 (2014) gestiegen. Die Miete liege im Durchschnitt mit 7,64 Euro pro Quadratmeter in Frankfurt etwa 25 Prozent unter dem Marktwert.

Der ABG-Aufsichtsratsvorsitzende, Frankfurts OB Peter Feldmann (SPD), will anders als Junker die Mieten nicht moderat erhöhen, sondern stoppen. "Das ist hier der Konzern für preiswertes Bauen und Wohnen."

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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