08.05.2012 | Sommerauktionen

170 Immobilien kommen in Dresden und Leipzig unter den Hammer

Auch Elbgrundstücke in Sachsen sind dabei
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

170 Immobilien aus Mitteldeutschland und Brandenburg kommen bei den Sommerauktionen der Sächsische Grundstücksauktionen unter den Hammer. Termin: 31. Mai bis 2. Juni 2012 in Dresden und Leipzig.

Das Spektrum reicht von Baugrundstücken über vermietete Gewerbe- und Wohnhäuser bis hin zu Spezialimmobilien wie Rittergut, Bahnhöfe oder Schießplatz. Das Auktionslimit (Summe aller Mindestgebote) liegt bei rund vier Millionen Euro. Die Objekte befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

Das höchste Mindestgebot von 395.000 Euro gilt für ein Mehrfamilienhaus in Halle/Saale. Das Gebäude wurde um 1900 errichtet. Die ehemals sieben Wohnungen wurden im Zuge der Sanierung in 28 Studentenappartements unterteilt, die überwiegend vermietet sind. Die älteste Immobilie im Auktionskatalog ist ein Gutshaus eines ehemaligen Rittergutes in Teuchern/Ortsteil Gröbitz (Sachsen). Das Haus wurde um im Jahr 1500 errichtet. Ab einem Mindestgebot von 15.000 Euro kommt das Gebäude unter den Hammer.

Insgesamt 14 Bahnhöfe kommen zum Aufruf

Zu den attraktivsten Objekten der Auktion gehört ein Einfamilienhaus in der Wein- und Gartenstadt Radebeul bei Dresden. Das Haus liegt auf einem historischen Dorfanger unweit der Elbe. Das um 1881 errichtet Gebäude wurde im Jahr 2001 saniert. Das Mindestgebot beträgt 290.000 Euro. Die meisten Mieter beherbergt ein Auktionsobjekt in Chemnitz. Zur Versteigerung steht ein Geschäftshaus in der Innenstadt mit 43 Mietern. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Kleingewerbetreibende. Der Startpreis liegt bei 160.000 Euro. 

Außerdem kommen 14 Bahnhöfe zum Aufruf, darunter imposante Gebäude in Hernigen und Gerstungen (Thüringen). Beide Bahnhöfe sind teilweise saniert und vermietet. Jeweils ab 19.000 Euro können diese ersteigert werden. Ein Bahnhof in Amerika (Sachsen) kommt bereits ab 6.000 Euro unter den Hammer. Amerika ist seit dem Jahr 1994 ein Ortsteil von Penig. Der Name "Amerika an der Mulde" entstand um 1836. 1876 wurde der Güterbahnhof amtlich als "Bahnstation Amerika" eingetragen. Heute wird die Strecke für touristische Zwecke genutzt.

Die Versteigerungen finden am 31. Mai im Deutschen Hygiene Museum in Dresden sowie am 1. und 2. Juni im NH-Hotel Leipzig Messe statt.

Schlagworte zum Thema:  Auktion, Immobilien

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