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Ikea will auf Industriebrache in Wetzlar bauen

Eröffnet werden könnte der neue Ikea-Markt Ende 2016
Bild: Helmut Stettin/Ikea

Die schwedische Möbelkette Ikea plant in der hessischen Stadt Wetzlar ein neues Einrichtungshaus. Investiert werden sollen dem Unternehmen zufolge rund 50 Millionen Euro. Die Filiale soll auf dem stillgelegten Areal des Baustoffkonzerns "Heidelberg Cement" entstehen.

Das stillgelegte Zementwerkes befindet sich in der Nähe der City. Über die Pläne informierten Ikea, Stadt und Heidelberg Cement am heutigen Dienstag. Eröffnet werden könnte der Markt Ende 2016.

Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) bezeichnete die Pläne als großen Wurf für die Stadtentwicklung. Bis 2010 war auf dem rund 70.000 Quadratmeter großen Areal produziert worden, zuletzt vom Grundstückseigentümer. 

Bereits vor einigen Wochen hatte es Spekulationen um eine mögliche Ansiedlung des Möbelhauses in Mittelhessen gegeben. Die Region sei sehr interessant für das Unternehmen, sagte Ikea-Expansionschef Johannes Ferber. Mit Wetzlar könne eine Lücke zwischen den Einrichtungshäusern in Frankfurt-Niedereschbach, Hofheim-Wallau und Siegen (Nordrhein-Westfalen) geschlossen werden. In Hessen betreibt die Möbelkette derzeit vier Einrichtungshäuser.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Möbelhaus

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