14.05.2014 | Projekt

Baustart für 107-Meter-Wohnturm in Fellbach noch im Mai

So soll der umstrittene Wohnturm aussehen
Bild: GEWA

Der Gemeinderat hat der Realisierung des umstrittenen 107 Meter hohen Wohnhauses in Fellbach zugestimmt. Noch im Mai will Investor Mark Wrabanoff im 44.000-Einwohner-Ort mit dem Bau des dritthöchsten Wohngebäudes Deutschlands beginnen.

Mit dem Colonia-Haus (155 Meter) und dem Uni-Center (133 Meter), die beide in Köln liegen, gibt es in Deutschland nur zwei noch höhere Wohnhäuser. Der Turm mit 34 Etagen soll durch große Glasflächen und Balkone trotz seiner Dimensionen schlank wirken.

Seit mehr als sechs Jahren wird in der baden-württembergischen Kleinstadt über das Für und Wider des Bauvorhabens diskutiert. Die Kommune ist auf den Investor zugegangen, weil es am Ortsrand ein Brachgelände mit einer Bauruine gab.

Daraufhin gründete sich die Bürgerinitiative "Fellbach ist nicht Manhattan", unterstützt von Kommunalpolitikern der SPD. Sie scheiterte vor Gericht mit einem Antrag auf ein Bürgerbegehren.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Wohnimmobilien

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