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Offenburg: Städtebaulicher Wettbewerb für Kronen Quartier entschieden

Kronenbrauerei-Areal Offenburg: Planausschnitt des Architekturbüros Wittfoth Architekten aus Stuttgart
Bild: Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH

Der städtebauliche Wettbewerb für das 13.400 Quadratmeter große Kronenbrauerei-Areal in Offenburg ist entschieden. Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) als Grundstückseigentümerin hatte den Wettbewerb ausgelost. Sieger ist das Büro Wittfoth Architekten aus Stuttgart. Geplant sind unter anderem 175 Wohnungen. Der Baubeginn ist für 2017 geplant.

Die WHS hatte das innerstädtische Areal im Dezember 2015 erworben.

Das Konzept von Wittfoth Architekten wurde in Zusammenarbeit mit dem Garten- und Landschaftsarchitekten Professor Jörg Stötzer aus Stuttgart entwickelt.

Vorgesehen sind in Anlehnung an die gründerzeitliche Umgebung zwei neue Blöcke. Ein bestehender historischer Biergarten wurde als Identitätsmerkmal in das neue Quartier integriert. Neben den Wohnungen sollen beispielsweise auch Büros oder eine Kindertagesstätte entstehen.

Den zweiten Platz belegte das Büro K9 Architekten aus Freiburg, drei dritte Preise erhielten Archis Architekten + Ingenieure aus Karlsruhe, Astoc Architects and Planners aus Köln sowie Bitsch + Bienstein Architekten aus Wiesbaden.

Bebauungsplanverfahren läuft

Das laufende Bebauungsplanverfahren wird auf das Wettbewerbsergebnis aufbauen. Die Realisierung des Bauvorhabens ist in mehreren Bauabschnitten ab Ende 2017 geplant. Die einzelnen Gebäude sollen von unterschiedlichen Architekturbüros aus dem Kreis der Wettbewerbspreisträger gestaltet werden.

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) ist ein Tochterunternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische.

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Schlagworte zum Thema:  Wettbewerb, Architekt, Städtebau, Quartier, Projektentwicklung

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