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Nürnberger Baukonzern Walthelm ist zahlungsunfähig

Die Verzögerung bei Großprojekten hat maßgeblich zur Zahlungsunfähigkeit geführt
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Nürnberger Baukonzern Walthelm ist insolvent. Die Auslastung sei zwar gut, jedoch hätten sich einige Großprojekte verzögert, wie der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm mitteilte.

Die Gruppe will den Geschäftsbetrieb zunächst weiter fortführen. "Die Arbeit auf den Baustellen geht weiter", so Böhm. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld bis Ende Oktober, am Standort Eisenach (Thüringen) bis Ende September gesichert. Jetzt gehe es darum, in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung möglichst schnell den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren.

Das bundesweit tätige Bauunternehmen beschäftigt nach Böhms Angaben etwa 500 Mitarbeiter an sieben Standorten - in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen. Zuletzt lag der Jahresumsatz des Unternehmens bei rund 90 Millionen Euro. Die 1919 gegründete Johann Walthelm Unternehmensgruppe ist spezialisiert auf Brücken-, Eisenbahn- und Tankstellenbau.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Baukonzern, Insolvenz

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