16.07.2013 | Projekt

Nassauische Heimstätte plant 3.500 neue Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet

Aus dem Unternehmensbestand: Energie-Plus-Haus in Frankfurt-Riedberg
Bild: Nassauische Heimstätte

Die Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte will bis 2019 im Rhein-Main-Gebiet 3.500 Wohnungen bauen. Das gab die Geschäftsführung am Montag in Frankfurt bekannt. Investiert werden soll rund eine Milliarde Euro - die Hälfte davon in geförderte Mietwohnungen.

Das Unternehmen, das zu mehr als der Hälfte dem Land gehört, will in den kommenden sieben Jahren zudem knapp 650 Millionen Euro für Modernisierung und Instandhaltung ausgeben.

Derzeit gehören der Heimstätte und der Kasseler Wohnstadt mehr als 61.000 Wohnungen in 141 hessischen Kommunen. Die Unternehmensgruppe habe das Jahr 2012 mit dem besten Ergebnis der Firmengeschichte abgeschlossen, berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende, Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP). Heimstätte und Wohnstadt erwirtschafteten einen Überschuss von 36,2 Millionen Euro - trotz einer "moderaten Mietpolitik", wie Rentsch betonte.

Der Aufsichtsrat berief am Montag den ehemaligen Wiesbadener Planungsdezernenten Joachim Pös (FDP) zum dritten leitenden Geschäftsführer. Er tritt im Oktober die Nachfolge von Thomas Dilger an. Constantin Westphal folgt als leitender Geschäftsführer auf Dirk Schumacher, Thomas Hain übernimmt als Sprecher der Geschäftsführung die Aufgaben von Bernhard Spiller.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsgesellschaft

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