06.07.2016 | Projekt

Hessen: Nassauische Heimstätte investiert 1,2 Milliarden in Wohnungen

Projekt der Nassauischen Heimstätte: Sozialer Wohnungsbau in Kelsterbach
Bild: Nassauische Heimstätte

Das mehrheitlich landeseigene Wohnungsunternehmen Nassauische Heimstätte (NH) investiert bis 2021 mindestens 1,2 Milliarden Euro in den Bau und die Sanierung von Wohnungen in Hessen. Das sagte Geschäftsführer Dr. Thomas Hain in Wiesbaden. 600 Millionen Euro seien für 2.400 neue Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet und Kassel vorgesehen, davon 1.600 Miet- und Sozialwohnungen.

Sollten sich ausreichend geeignete Grundstücke finden, seien auch noch mehr Investitionen möglich, so Hain weiter.

Die NH verfügt nach eigenen Angaben über rund 60.000 Wohnungen in 140 Städten und Gemeinden in Hessen. Um Wohnungen bauen zu können, würden auch Gebäude aufgestockt und vorhandene Flächen dichter bebaut, teilte die Gruppe mit. Bauland sei Mangelware.

Das Jahresergebnis der Unternehmensgruppe ging 2015 um 26 Prozent auf 26 Millionen Euro zurück. Dies liege im Wirtschaftsplan, sagte Wohnungsbauministerin Priska Hinz (Grüne), die Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgesellschaft ist. Zugleich seien die Investitionen in Wohnungen um 45 Millionen Euro gestiegen.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnbaugesellschaft, Projektentwicklung, Wohnung, Sozialwohnung

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