Wohnen, arbeiten, teilen: Das "Schwabinger Tor" in München soll ein Pilotprojekt in Sachen "Sharing Economy" sein Bild: Jost Hurler Gruppe

Neun Gebäude mit 210 Wohnungen, Geschäfte, Büros, Kongressräume – und ab 2018 ein Hotel der Designmarke Andaz by Hyatt: Nach Fertigstellung des Stadtquartiers "Schwabinger Tor" in München sollen hier einmal mehr als 3.000 Menschen wohnen und arbeiten. "Sharing Economy" nennt Bauträger Jost Hurler das Konzept, wo etwa Digital Natives das Wohnen der Zukunft erproben sollen.

Bei Wohnungsbewerbern will das Bauunternehmen auf die Offenheit der Interessenten für das Projekt an der Leopoldstraße als auf Bonität setzen. So soll eine Art Wertegemeinschaft entstehen. Jemand, der sich aus der abkapsele, sei grundsätzlich nicht erwünscht.

Nach einem Telefonat gehörten ein Besichtigungstermin und ein persönliches Gespräch zum Auswahlprozess. Die Jost Hurler Gruppe will auch hinter künftige Projekte eine Philosophie setzen, um eine ausgewählte Community zu bekommen, wo sich Gleichgesinnte treffen.

„Sharing“werde zur neuen Ethik im Konsumverhalten und werde Gewohnheiten privat und beruflich ver­ändern, heißt es auf der Homepage. Neben klassischem Car- und Bike-Sharing oder Services, die den Austausch der Menschen im Quartier för­dern, sollen Unternehmen, Start-ups und ­Freelancer von Co-Working-­Spaces profitieren. Dazu eine App, mit der Mieter "Gegenstände, Mahlzeiten und Hilfsdienste" teilen können.

Schlagworte zum Thema:  Projektentwicklung, Wohnimmobilien

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