26.04.2016 | Projekt

München: Morger Partner Architekten erhalten Zuschlag für "Alte Akademie"

Alte Akademie München, Siegerentwurf: Außen Historie, innen Luxus
Bild: Morger und Partner Architekten

Morger Partner Architekten aus Basel haben den Zuschlag für den Umbau der Münchner Immobilie "Alte Akademie" erhalten. Die Baugenehmigung ist für das erste Quartal 2018, die Baufertigstellung für 2019 geplant. Im Jahr 2013 hatte die Signa Holding des österreichischen Unternehmers René Benko das Areal vom Freistaat Bayern auf 65 Jahre in Erbpacht übernommen.

Medienberichten zufolge soll Vorbild für die künftige Nutzung der Alten Akademie das ebenfalls von der Signa Holding betriebene Eataly in der Schrannenhalle werden.

Der Münchner Stadtrat hat im November 2015 die Rahmenbedingungen für die zukünftige Nutzung beschlossen und festgelegt, dass es im historischen Gebäudekomplex eine Mischung aus Einzelhandel, Büros, Gastronomie und Wohnungen geben soll. Dies war Ausgangspunkt für den Wettbewerb.

Wie die Preisträger mitteilten soll auf etwa 22.000 Quadratmetern ein Mix aus Gastronomie und Läden entstehen. 20 Prozent der Fläche sollen für luxuriöse Mietwohnungen genutzt werden und rund 13 Prozent für Büros.

Die historische Fassade zur Fußgängerzone hin soll erhalten bleiben, ebenso die Arkaden, wie etwa die Münchner Abendzeitung berichtet. Der Bau war im 16. Jahrhundert Zentrum der Gegenreformation, dann zog das Jesuitenkolleg ein.

Der sogenannte Schmuckhof soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, dabei wird die Eingangshalle zum Außenraum und der Durchgang zum Entrée für den Schmuckhof, wie auch für die Büronutzungen sowie die Wohnungen im Obergeschoss.

Das Preisgericht unter dem Vorsitz den Stararchitekten Sir David Chipperfield hatte fast einstimmig für die Umbaupläne des Schweizer Architekturbüros Morger Partner Architekten gestimmt.

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Schlagworte zum Thema:  Architekt, Architekturwettbewerb

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