| Argetra

Zahl der Zwangsversteigerungen sinkt im ersten Halbjahr 2016

Zwangsversteigert: Die meisten Immobilien kamen in Sachsen-Anhalt unter den Hammer
Bild: Haufe Online Redaktion

Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland 3.500 weniger Immobilien zwangsversteigert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das teilt der Fachverlag Argetra aus Ratingen mit. Dabei seien Immobilien im Wert von 2,69 Milliarden Euro aufgerufen worden. Im Vorjahreszeitraum waren es 3,37 Milliarden Euro. Auch für das Gesamtjahr 2016 erwartet Argetra weniger Zwangsversteigerungen als im Vorjahr.

Negativer Spitzenreiter bei den Zwangsversteigerungen im ersten Halbjahr war Argetra zufolge Sachsen-Anhalt mit 81 Fällen pro 100.000 Haushalte.

Mit nur zehn Fällen bezogen auf 100.000 Haushalte sei der Wert dagegen in Hamburg am geringsten gewesen. Bezogen auf die absolute Zahl der Zwangsversteigerungen lag dagegen Nordrhein-Westfalen mit 4.343 Fällen vorn.

In mehr als zwei von drei Fällen (70 Prozent) sind Eigentumswohnungen oder Ein- und Zweifamilienhäuser unter den Hammer gekommen.

Insgesamt wurden zwischen Januar und Juni 2016 bundesweit rund 17.000 Gerichtstermine angesetzt.

Lesen Sie auch:

DIW: Geringe Dynamik bei der Wohnungseigentumsbildung

BFH: Instandhaltungsrücklage reduziert Grunderwerbsteuer bei Zwangsversteigerung nicht

Schlagworte zum Thema:  Zwangsversteigerung

Aktuell

Meistgelesen