Von Januar bis April 2018 wurden in Deutschland erstmals seit Ende 2016 wieder mehr Wohnungen genehmigt. Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge waren es insgesamt 107.300 Wohnungen, 0,7 Prozent (700 Wohnungen) mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ohne Wohnheime stieg die Zahl der Genehmigungen um 2,8 Prozent. Wachstumstreiber sind Mehrfamilienhäuser.

Die Zahl der Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser ist in den ersten vier Monaten 2018 um fünf Prozent gestiegen. Damit hat die Dynamik insgesamt wieder leicht zugelegt, in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hatte es danach noch nicht ausgesehen.

Deutlich weniger Baugenehmigungen in Wohnheimen

Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 0,5 Prozent und für neue Zweifamilienhäuser um 1,7 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen ist stark gesunken: um minus 32,9 Prozent. 

Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen soll, stieg um 3,1 Prozent an.

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Schlagworte zum Thema:  Baugenehmigung, Neubau