Jeder fünfte Euro, der in europäische Immobilien investiert wurde, ist im vergangenen Jahr im weitesten Sinn in den Wohnungsmarkt geflossen. Dies entspricht einem Anstieg des Investitionsvolumens von mehr als 50 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Das geht aus der aktuellen Patrizia-Insight-Studie hervor.

"Der europäische Wohnungsmarkt hat sich in der abgelaufenen Dekade grundlegend verändert. Heute werden Investitionen in den Wohnungsmarkt in einem wahrhaft pan-europäischen Kontext getätigt." Dr. Marcus Cieleback, Chefökonom von Patrizia und Herausgeber von Patrizia Insight

Bekannte Megatrends wie Alterung und Urbanisierung trieben die Nachfrage, in Kombination mit dem Wunsch institutioneller Investoren nach stabilen Einkommensströmen. Der deutsche Immobilienmarkt verzeichnete zuletzt insgesamt Rekordumsätze. Patrizia erwartet, dass Investitionen in den Wohnungsmarkt weiterhin ganz oben auf der Agenda institutioneller Investoren stehen.

Kaum noch erstklassige Immobilien im Angebot

Allerdings habe das unverändert große Interesse an Wohnimmobilien auf Investorenseite dazu geführt, dass das Angebot zum Verkauf stehender Wohnimmobilien mit erstklassiger Qualität für institutionelle Investments zurückgegangen sei. Auch das Renditeniveau ist derzeit im Keller. Ausgezeichnete Kenntnisse des lokalen Immobilienmarktes und Erfahrungen mit Investmentstrategien über alle Risikoklassen hinweg, wozu auch die Expertise für Immobilienentwicklungen gehört, gewinnen daher laut der Studie weiter an Bedeutung.

Schlagworte zum Thema:  Studie, Wohnungsmarkt, Investment