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Wohnungsbau: Für 2016 Wachstum von 1,6 Prozent prognostiziert

Vor allem im Geschosswohnungsbau wurde investiert: plus fünf Prozent
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Wohnungsbau bleibt im Jahr 2016 mit einem prognostizierten Wachstum von 1,6 Prozent der Motor einer soliden Marktentwicklung im deutschen Hochbau. Etwas geringere Impulse werden vom Nichtwohnungsbau ausgehen (plus 0,8 Prozent). Das sind zentrale Ergebnisse der aktuellen Hochbauprognose der Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants.

Für den gesamten Hochbau erwarten die Experten 2016 ein Wachstum von 1,3 Prozent. Schon 2015 war der Wohnungsbau Haupttreiber für das steigende Marktvolumen des deutschen Hochbaus, das im vergangenen Jahr gegenüber 2014 um 0,9 Prozent auf 219,8 Milliarden Euro anwuchs.

Dabei hat das Neubaugeschäft die Entwicklung im Wohnbau maßgeblich geprägt. Vor allem im Geschosswohnungsbau wurde investiert (plus fünf Prozent). Der Ein- und Zwei-Familienhausbau folgte mit deutlichem Abstand (plus 0,9 Prozent). Der öffentliche Bau (minus 0,5 Prozent) sowie der gewerbliche Bau (minus 0,6 Prozent) entwickelten sich leicht rückläufig.

Wohnungsbau wird auch 2016 das Wachstum treiben

Für 2016 sehen die OC&C-Experten positive Vorzeichen für alle Segmente. So stiegen die Auftragseingänge im gesamten Hochbau im vergangenen Jahr um 11,9 Prozent. Im selben Zeitraum wurden 10,3 Prozent mehr Baugenehmigungen im privaten Wohnungsbau erteilt, im gewerblichen Wohnbau waren es 8,2 Prozent.

Im privaten Wohnungsbau prognostiziert OC&C eine Wachstumsrate von 0,7 Prozent.

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