25.03.2015 | Statistik Austria

Wohnungen in Österreich verteuerten sich 2014 um 3,5 Prozent

Im EU-Vergleich liegen Österreichs Preisanstiege leicht über Mittelwert
Bild: Bernd Deschauer ⁄

Die Preise am österreichischen Wohnimmobilienmarkt stiegen 2014 um 3,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der Häuser- und Wohnungspreisindex der Statistik Austria. Die Preise für neuen Wohnraum legten um 4,9 Prozent zu, Bestandsimmobilien verteuerten sich um 3,2 Prozent.

50.700 Wohnimmobilien wechselten 2014 den Besitzer. 2013 waren es nur 41.100 Objekte. Der Anstieg der Transaktionen ist vor allem auf die Preisrückgänge zurückzuführen, aber auch die Steuerdiskussion könnte Entscheidungen beeinflusst haben.

Beruhigt hat sich die Lage vor allem am Wiener Wohnungsmarkt: Nachdem die Preise für gebrauchte Wohnungen 2012 und 2013 um 16,6 beziehungsweise 10,2 Prozent zugelegt hatten, stiegen sie im Vorjahr um lediglich 5,2 Prozent. Es wird dabei mehr in günstige Immobilien als ins Hochpreissegment investiert.

In den Bundesländern nahmen die Preise für gebrauchte Häuser, die dort mehr als ein Drittel der Wohnimmobilientransaktionen ausmachen, um 2,4 Prozent zu. Am stärksten zogen sie im Burgenland (plus 6,1 Prozent), Salzburg (plus 4,6 Prozent) sowie Tirol und Vorarlberg (plus 4,1
Prozent) an. Rückgänge gab es im östlichen Niederösterreich (minus 0,2 Prozent) und Kärnten (minus ein Prozent).

Im EU-Vergleich liegen Österreichs Preisanstiege leicht über dem Mittelwert, während die Häuserpreisindizes im Norden und am Baltikum überdurchschnittlich zulegten. Erneut zurückgegangen sind die Preise für Wohnimmobilien beispielsweise in Slowenien, Italien, Kroatien und Frankreich.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien

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