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Wohnimmobilienpreise steigen um 3,5 Prozent

Preise für Eigentumswohnungen stiegen im ersten Quartal um 3,5 Prozent
Bild: Lisa Schwarz ⁄

Der aus den Teilindizes für kommerziell und selbst genutzte Wohnimmobilien errechnete Gesamtindex "vdp-Index Wohnen" erhöhte sich im Vergleich zu Q1/2012 um 3,5 Prozent, geprägt durch den Markt für Eigentumswohnungen: Hier zogen die Preise um 5,7 Prozent an.

Der Index für selbstgenutztes Wohneigentum erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,4 Prozent. Etwas verhaltener entwickelten sich mit einem Anstieg um 2,5 Prozent die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Die Entwicklung der Preise für Mehrfamilienhäuser wird durch den Kapitalwertindex dargestellt. Dieser legte von Januar bis März 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent zu. Maßgeblich zum Anstieg trug die Entwicklung der Neuvertragsmieten (+4,3%) bei. Der Index der Liegenschaftszinsen stieg leicht um 0,5 Prozent.

Der Büromarkt war im vergangenen Jahr durch eine moderarte Neubautätigkeit und insgesamt zurückgehende Leerstände gekennzeichnet. Diese Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass die Neuvertragsmieten im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,5 Prozent gestiegen sind. Noch etwas stärker legten die Preise für Büroimmobilien zu: Im Jahresvergleich stieg der Kapitalwertindex für Büroimmobilien um 5,2 Prozent.

Alle Indizes werden von der vdp-Research GmbH im Auftrag des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) auf der Grundlage einer umfassenden Transaktionsdatenbank berechnet, welche die Transaktionen der teilnehmenden Finanzinstitute enthält.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien

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