07.02.2014 | BulwienGesa

Wohnimmobilien verzeichnen Mietzuwachs von 4,7 Prozent

Am stärksten stiegen bei Wohnungen die Neubaumieten
Bild: kebox - Fotolia

Der Bulwiengesa-Immobilienindex hat 2013 mit einem Plus von 3,3 Prozent zum dritten Mal in Folge die Drei-Prozent-Marke überschritten und liegt seit dem Jahr 2005 ununterbrochen auf Wachstumskurs. Preistreiber waren Wohnimmobilien mit einem Mietzuwachs von +4,7 Prozent.

Im Gewerbeimmobilienindex konnten nur Büromieten in zentralen Lagen mit +1,9 Prozent überzeugen. Insgesamt verzeichneten die gewerblichen Immobilien nur eine geringe Steigerung von +0,9 Prozent. Sowohl Gewerbegrundstücke als auch die Einzelhandelsmieten in Top- und Nebenlagen liegen mit einem Zuwachs von +1,0 Prozent oder weniger unter dem Inflationsausgleich.

Innerhalb des Wohnimmobilienindex weisen alle Variablen deutliche Steigerungsraten auf. Dabei steigen die Preise im Neubau (Eigentumswohnung +6,6 %, Erstvermietung +3,8 %) sehr viel stärker als im Bestand (Bestandsmiete +3,0 %), bleiben jedoch hinter der Entwicklung der Jahre 2011/2012 zurück.

Auf Seiten der Hauskäufer wird das Vorjahresergebnis übertroffen und das Niveau zu Zeiten des Wiedervereinigungsbooms rückt mit hohen Zuwächsen bei Einfamilienhausgrundstücken (+5,6 %) und Reihenhäusern (+4,8 %) in Sicht.

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