07.06.2013 | CBRE

Werte für Büroimmobilien steigen weltweit weiter

Vor allem die US-Region trägt zu den steigenden globalen Werten bei
Bild: Haufe Online Redaktion

Laut CBRE verbessern sich die globalen Kapitalwerte für Büroimmobilien vor allem in den USA weiter und stiegen im Verlauf des 1. Quartals 2013 um 0,9 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 2,5 Prozent. Die Büromieten weltweit blieben im gleichen Zeitraum stabil.

Der (von der US-Region dominierte) Americas Office Capital Value Index zeigte von allen regionalen Indizes mit einem Wachstum von 1,5 Prozent im ersten Quartal 2013 beziehungsweise 5,9 Prozent im Jahresvergleich die stärkste Performance.

Während die Nachfrage nach erstklassigen Immobilien auf den US-Gateway-Märkten (unter anderem New York, Washington D.C. und San Francisco) stabil bleibt, waren die Investoren angesichts der aggressiven Preisbildung für solche Immobilien zunehmend bereit, in Sekundärmärkte wie Seattle, Houston, Dallas, Austin und Denver zu investieren.

Kapitalwerte in EMEA (Europa, Naher osten, Afrika) gehen um 0,2 Prozent zurück

Das erste Quartal 2013 markiert das zweite Quartal in Folge, indem mit einem Plus von 0,6 Prozent im Quartalsvergleich positive Wachstumsraten für den EMEA Office Capital Value Index verzeichnet wurden. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kapitalwerte in EMEA um 0,2 Prozent zurückgegangen.

Der Asia Pacific´s Office Capital Value Index stieg im Quartalsverlauf um 0,7 Prozent und ist mit einem Plus von 4,5 Prozent seit dem zweiten Quartal 2008 der einzige regionale Index, der seinen Höchstwert aus der Zeit vor der Rezession übertroffen hat. Schlüsselmärkte im Großraum China und Neuseeland verzeichneten auch im Verlauf des ersten Quartals 2013 Rekordzuwächse bei den Kapitalwerten. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kapitalwerte im asiatisch-pazifischen Raum um 2,3 Prozent gestiegen.

Märkte mit Verbindung zum Hightech- und Energiesektor zeigen Perspektiven

Der Global Office Rent Index hat sich im Verlauf der vergangenen fünf Quartale aufgrund eines moderaten Wachstums in Nord- und Südamerika und einer stabilen Situation in Asien-Pazifik und EMEA stetig verbessert. Der Index blieb für das erste Quartal 2013 unverändert und stieg im Verlauf des vergangenen Jahres um 0,8 Prozent.

Märkte, mit einer hohen Affinität zum Verteidigungssektor und zur Öffentlichen Hand, haben eine gedämpfte Vermietungsaktivität gezeigt, während Märkte mit einer Verbindung zum Hightech- und Energiesektor, wie beispielsweise San Francisco und Dallas, Perspektiven zeigen.

Zu den positiven Faktoren für einen anhaltenden, moderaten Aufschwung von Nord- und Südamerika sind etwa die Erholung auf dem US-amerikanischen Wohnungsmarkt, ein Bauzyklus bei Gewerbeimmobilien auf dem Tiefpunkt und erwartete schrittweise Zuwächse bei der Beschäftigung.

Der Asia Pacific´s Office Rent Index hat sich kaum verändert, wobei der regionale Index 14,8 Prozent unter seinem Höchstwert aus der Zeit vor der Rezession liegt. Das moderate Quartalswachstum von 0,05 Prozent im ersten Quartal 2013 ist eine Verbesserung gegenüber dem vergangenen Quartal, in dem ein Minus von 0,1 Prozent verzeichnet worden war.

Bangkok verzeichnet bei den Mieten ein Plus von 2,7 Prozent

Während die Spitzenmieten dieses Zeitraums auf den meisten Märkten relativ unverändert geblieben sind, konnte Bangkok bei den Mieten im Quartalsvergleich ein Plus von 2,7 Prozent verzeichnen – angesichts der starken Nachfrage von internationalen Unternehmen aus verschiedenen Branchen steigen die Mieten nun schon seit sieben Quartalen in Folge. Auch der Central Business District (CBD) von Neu-Delhi erzielte weitere Mietgewinne.

Der EMEA´s Office Rent Index verlief flach und liegt 8,9 Prozent unter seinem Höchstwert aus der Zeit vor der Rezession. Die Nachfrage in EMEA ist aufgrund von Kosteneindämmung und Konsolidierung eingeschränkt. Darüber hinaus haben weniger Nutzer ein innerstädtisches Umfeld nachgefragt, um den Wünschen ihrer Mitarbeiter entgegen zu kommen. Dies führt zu einer Re-Zentralisierung, da Mieter aus dezentralen Bereichen in innerstädtische Bürolagen umziehen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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