13.02.2013 | Victor Prime Office Indikator

Deutscher Büroimmobilienmarkt: Leichte Erholung angezeigt

Mietentwicklung: Die Frankfurter Bankenlage konnte deutlich zulegen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Victor Prime Office Indikator von Jones Lang LaSalle konnte sich im vierten Quartal 2012 mit plus 1,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal (plus 0,6 Prozent) leicht erholen, die einzelnen Lagen präsentieren sich aber recht unterschiedlich.

Die eher durchschnittliche Performance hat den Indikatorstand auf 121,5 Punkte ansteigen lassen. Im Jahresvergleich verzeichnete der Victor Prime Office Indikator ein Wachstum der Performance von plus 5,5 Prozent (plus 6,0 Prozent im Vorjahr).

„Die Situation im deutschen Immobilienmarkt hat sich seit der erfolgreichen Trendwende im zweiten Quartal 2009 nur leicht verändert. Trotz sporadischen, individuellen Performanceschwankungen der einzelnen Top-Lagen sehen wir überwiegend einen Aufwärtstrend, angetrieben durch risikoaverse, mehrheitlich internationale Investoren, die in Deutschland verstärkt nach gesicherten Core-Investments suchen“, so Andrew M. Groom, Leiter Valuation & Transaction Advisory Jones Lang LaSalle Deutschland. Trotz zaghafter Anzeichen für mehr Risikoakzeptanz bei Immobilienkäufen auf Seiten der Investoren dürfte sich an der Situation grundsätzlich nicht viel ändern, sagt Groom.

Die Quartalsperformance in den einzelnen Lagen hat jedoch ein eher uneinheitliches Bild ergeben, zurückzuführen sei dies im vierten Quartal 2012 überwiegend auf die unterschiedlichen Renditen und Marktmietentwicklungen. München, Düsseldorf und Hamburg zeigten bei der Mietentwicklung leicht rückläufige Tendenzen, während die Frankfurter Bankenlage deutlich zulegen konnte.

Positiv habe sich die Entwicklung der Spitzenrendite in Berlin und München gestaltet. Die deutsche Hauptstadt kann aufgrund der Entwicklung der Spitzenrendite mit plus 2,5 Prozent (117,6 Punkte) die stärkste Quartalsperformance aufweisen. Auch die Innenstadt der bayerischen Immobilienhochburg punktete durch die positiven Entwicklungen auf dem Investmentmarkt und erreicht die zweitstärkste Quartalsperformance (plus 1,9 Prozent auf 126,7 Punkte).

Schlagworte zum Thema:  Marktanalyse, Immobilienmarkt

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