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Verhaltener Jahresstart auf den Büromärkten

Klar an der Spitze: der Münchner Büromarkt
Bild: www.Foto-Fine-Art.de ⁄

Knapp 600.000 Quadratmeter Bürofläche wurden an den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten im 1. Quartal 2013 umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis rund sieben Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert, wie BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) analysiert.

Untersucht wurden die Büromärkte in Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München. An erster Stelle liegt München mit einem Flächenumsatz von 154.000 Quadratmetern (+19 %), gefolgt von Hamburg mit 108.000 Quadratmetern (+27 %). Auch Düsseldorf konnte das Ergebnis mit 72.000 Quadratmetern (+3 %) leicht steigern, genauso wie Essen (45.000 m²), wo die mit Abstand stärkste Zunahme (+181 %) verzeichnet wurde.

Dagegen mussten vor allem Berlin mit 87.000 Quadratmetern (-20 %), Frankfurt mit 57.000 Quadratmetern (-58 %) und Köln mit ebenfalls 57.000 Quadratmetern (-22 %) einen schwachen Jahresstart hinnehmen. Verantwortlich hierfür sind vor allem bislang noch fehlende Großabschlüsse. In Berlin konnte im ersten Quartal noch kein Vertrag über 5.000 Quadratmeter registriert werden und in Frankfurt fehlen noch Großabschlüsse über 10.000 Quadratmeter. Mit 18.000 Quadratmetern ist der Umsatz auch in Leipzig um rund ein Drittel gesunken.

Leerstände weiter rückläufig

Die Leerstände haben sich in den vergangenen zwölf Monaten weiter abgebaut und liegen über alle Standorte verteilt bei knapp 7,42 Millionen Quadratmetern, was einem Rückgang um knapp neun Prozent entspricht. Besonders deutlich fiel diese Entwicklung in Berlin (-20 %), Leipzig (-13 %), München (-10 %) und Köln (-8 %) aus. Erwartungsgemäß haben sich die modernen Leerstandsflächen noch stärker verringert. Mit mehr als 2,26 Millionen Quadratmetern liegen sie knapp 14 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert und erreichen nur noch einen Anteil von knapp 31 Prozent am gesamten Leerstandsvolumen.

Spitzenmieten im Jahresvergleich gestiegen

Verglichen mit dem ersten Quartal 2012 haben die Spitzenmieten an fünf der acht einbezogenen Standorte zugelegt. Besonders deutlich fiel der Anstieg in Düsseldorf mit mehr als acht Prozent aus. Aber auch in Frankfurt und Leipzig (jeweils +4 %) sowie in Hamburg und Essen mit einem Plus von zwei Prozent war eine positive Entwicklung zu beobachten. Im ersten Quartal 2013 haben sich die Top-Mieten mit Ausnahme von Frankfurt dagegen stabilisiert.  

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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