06.10.2015 | ULI/TH Real Estate

Verdichtung entscheidend für Zukunftsfähigkeit von Städten

Die Studie soll Anreize für Verdichtungsmaßnahmen schaffen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Verdichtung ist der Schlüssel, mit dem Städte auf Herausforderungen reagieren können, die sich aus dem Bevölkerungswachstum und veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. Das ist die zentrale Aussage der Studie "The Density Dividend – solutions for growing and shrinking cities", die das Urban Land Institute (ULI) und TH Real Estate auf der Expo Real vorgestellt haben.

Die Studie untersucht anhand von sechs Städten (Birmingham, Dresden, Istanbul, London, Stockholm und Warschau) unterschiedliche Ansätze für Verdichtungsprojekte und greift potenzielle soziale, ökonomische und ökologische Vorteile von Verdichtungsmaßnahmen auf.

"Vorgestellt werden Verdichtungsmaßnahmen in Städten, die sich in verschiedenen Entwicklungszyklen befinden. Wir hoffen, dass diese Studie dazu beiträgt, Anreize zu schaffen, wie Verdichtungsmaßnahmen Städte heute und in Zukunft attraktiver machen können", sagt Lisette van Doom, CEO ULI Europe.

"Die Studie hilft uns dabei, Städte mit Investitionspotenzial zu erkennen. Obwohl anhand bestimmter Trends und wachstumstreibender Faktoren Städte mit Potenzial identifiziert werden können, spielt die Frage, ob Städte ihr Wachstum über entsprechende Stadtentwicklungsprojekte ausgleichen können, für uns eine wichtige Rolle“, so Alice Breheny, Co-Head of Global Research bei TH Real Estate.

TH Real Estate verfolge bei Investmententscheidungen einen Städte-Ansatz in Kombination mit der Berücksichtigung von langfristigen, wirtschaftlichen und strukturellen Trends.

Schlagworte zum Thema:  Expo Real, Stadtentwicklung, Studie

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