08.08.2013 | Beos

Unternehmensimmobilien erzielen überdurchschnittliche Renditen

Unternehmensimmobilien, wie Logistikhallen, erzielen stabile Renditen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Unternehmensimmobilien sind deutlich renditeträchtiger als Büro- oder Handelsimmobilien. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die von dem Berliner Immobilienunternehmen Beos in Zusammenarbeit mit dem Researchhaus BulwienGesa erstellt wurde.

Das Segment Logistik, in dem Unternehmensimmobilien derzeit erfasst sind, erzielt danach bei einer Haltedauer von zehn Jahren eine durchschnittliche Ausschüttungsrendite von 7,6 Prozent - und damit mindestens zwei Prozent mehr als die Segmente Büro und Handel. "Die Höhe und Stabilität der Renditeentwicklung von gewerblichen Immobilien ist vor allem für ausschüttungsorientierte Investoren interessant", sagt Dr. Ingo Holz, Vorstand der BEOS AG. Insbesondere die Mieterträge von Unternehmensimmobilien erwiesen sich als stabil. Seit dem Jahr 2000 ging die Mietrendite lediglich um 30 Basispunkte auf rund acht Prozent zurück. "Die Renditen anderer Segmente wie Büro und Handel zeigten sich deutlich volatiler und auf einem geringeren Niveau von rund sechs Prozent", konstatiert Tobias Kassner von der BulwienGesa AG.

Geringes Ausfallrisiko 

Die gute Performance von Unternehmensimmobilien gemäß der Studie basiert auf einem hohen Cashflow bei gleichzeitig geringem Ausfallrisiko und moderaten Wertsteigerungen. "Dies liegt an den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Unternehmensimmobilien mit einer breiten Mietpreisspanne und unterschiedlichen Vertragslaufzeiten", erklärt Holz. "Unternehmensimmobilien erfordern dadurch zwar ein aktiveres Asset Management. Dies verringert allerdings die Gefahr größerer Leerstände und Einnahmeschwankungen."

Schlagworte zum Thema:  Marktanalyse, Gewerbeimmobilien, Rendite

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