04.11.2015 | CBRE

Umsatz mit betriebseigenen Immobilien erreicht 20-Milliarden-Euro-Grenze

Der höchste Anteil entfällt mit 38 Prozent auf Büroimmobilien
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Umsatz mit Verkäufen von betriebseigenen Immobilien wird im Jahr 2015 voraussichtlich die Grenze von 20 Milliarden Euro erreichen. Deutschland und Großbritannien haben einen Gesamtanteil von 51 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Immobilienberaters CBRE.

Der Anteil am Gesamtvolumen der Verkäufe von unternehmenseigenen Immobilien ist indes in den letzten Jahren weiter gesunken. Während im Jahr 2008, inmitten der Finanzkrise, der Anteil noch bei 18 Prozent lag, hat sich dieser mit neun Prozent im Jahr 2014 bereits halbiert.

Im Ländervergleich haben insbesondere Großbritannien und Deutschland mit 29 Prozent beziehungsweise 22 Prozent die höchsten Anteile am europaweiten Verkauf von unternehmenseigenen Immobilien. Die Niederlande (neun Prozent), Frankreich und Spanien (jeweils sieben Prozent) machten insgesamt knapp ein Viertel des Gesamtanteils aus.

Einzelhandelsimmobilien: Verkaufswert bei rund 2,2 Milliarden Euro

In der ersten Jahreshälfte 2015 lag der Verkaufswert von unternehmenseigenen Einzelhandelsimmobilien bei rund 2,2 Milliarden Euro und damit nur knapp unter dem Gesamtwert für das Jahr 2014 (2,4 Milliarden Euro).

Der Bereich der Industrieimmobilien lag mit einem Anteil von zuletzt 14 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt von neun Prozent. Der höchste Anteil entfällt mit 38 Prozent aller Verkaufsaktivitäten im ersten Halbjahr 2015 weiterhin auf den Bereich der Büroimmobilien. Darüber hinaus ist vor allem der Umsatz mit gemischt genutzten Immobilien von rund 100 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 442 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015 gestiegen. Der Anteil liegt nun bei fünf Prozent.

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