| Marktbericht

Comfort Städtereport Ulm: Zukunft der Sedelhöfe weiterhin ungewiss

Der Anteil der innerstädtischen Verkaufsflächen ist in Ulm extrem hoch.
Bild: Gerhard Giebener/pixelio.de ⁄

Nach wie vor ist ungewiss, wer das geplante Einkaufsquartier Sedelhöfe in Ulm planen wird. Das wirkt sich auch auf andere Investments in der Stadt aus, wie aus dem Comfort Städtereport Ulm hervorgeht.

Insgesamt stehe Ulm gut da, heißt es in dem Bericht. Im Ranking vergleichbarer Städte zähle Ulm zu den Städten mit den höchsten Mieten und sehr guten Kaufpreisen für Einzelhandelsimmobilien. Aktuell würden auf der Verkaufsfläche in der City knapp 460 Millionen Euro umgesetzt. Auch der Anteil der inner­städtischen Verkaufsfläche sei extrem hoch. Allerdings sei im Augenblick auf Seiten der verschiedenen Marktteilnehmer vielfach ein gewisses Abwarten in Bezug auf den weiteren Fortgang des geplanten Einkaufsquartiers Sedelhöfe festzustellen. Nach dem Rückzug von MAB aus Deutschland und der Aufgabe des Projektentwicklungsgeschäfts durch die MAB-Mutter Rabobank würden die Karten neu gemischt, neue Interessenten seien im Spiel. Somit sei die ursprüngliche Planung des rund 18.000 Quadratmeter Verkaufsfläche umfassenden Shopping-Centers mit Baubeginn 2014 und Eröffnung 2016 nicht zu halten.

In Neu-Ulm sieht es dagegen im Hinblick auf deren Center-Projekt nach ebenfalls langem hin und her besser aus: Die Eröffnung der Glacis-Galerie mit rund 120 Handels- und Gastronomieeinheiten auf rund 35.000 Quadratmetern Fläche ist für Frühjahr 2015 geplant. 

Schlagworte zum Thema:  Einzelhandel, Studie

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