Trotz der anhaltenden Unsicherheiten wegen des Brexit haben sich die Durchschnittspreise für Gewerbeimmobilien in Großbritannien 2017 positiv entwickelt. Besonders Investoren aus Asien betrachten das Land weiterhin als attraktiven Investmentmarkt. Das geht aus dem Bericht „Business Outlook 2018“ Beratungsunternehmens Christie & Co hervor.

Grund für das trotz Brexit bestehende Interesse der asiatischen Investoren sei die Stabilität des Landes und der relativ niedrige Wechselkurs des britischen Pfunds, heißt es in dem Bericht. Auch auf die künftige Entwicklung blickt Christie & Co „mit wachsender Zuversicht“.

Laut dem Bericht wird angesichts des anhaltenden Kostendrucks von einer weiteren Konsolidierung ausgegangen, was jedoch vermehrt zu einer positiven Haltung gegenüber Veränderungen führen sollte, zumal sich Technologie und Innovation im Gleichklang mit der anziehenden Konjunktur in Großbritannien entwickelten, heißt es weiter.

Fast alle Branchen legten zu

In fast allen Branchen, auf die sich Christie & Co spezialisiert hat, blieben die Durchschnittspreise pro Immobilie laut dem Bericht im Gesamtjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr im positiven Bereich. Gebäude mit Zahnarztpraxen (plus 12,3 Prozent) und für Kinderbetreuung (plus 10,8 Prozent) legten am meisten zu. Lediglich Einzelhandels- und Gastronomieimmobilien wiesen mit minus 0,4 beziehungsweise minus 3,4 Prozent ein negatives Ergebnis auf.

Auch bei Büroimmobilien zieht es Investoren weiterhin nach London, wie eine Studie von Knight Frank jüngst ermittelt hat.

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