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Studie: Trend zu Mega-Cities und Super-Hubs nimmt zu

Singapur ist bereits eine Megastadt
Bild: Haufe Online Redaktion

Untersuchungen des Eco - Verbands der Internetwirtschaft zeigen, dass immer mehr einzelne Städte beziehungsweise Ballungsräume größer werden, zusammenwachsen und sich zu wirtschaftlichen Superzentren (Super-Hubs) entwickeln. Beispiele sind Mega-Cities wie London und Singapur oder Ballungsregionen wie das Pearl River Delta in China. Diese Super-Hubs sind Eco zufolge vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sie Hauptknoten der weltweiten Digitalisierung sind.

Sie verfügen über mehr Datenzentren und bessere Konnektivität, sagt Arnold Nipper, Chief Technology Evangelist bei DE-CIX, einer Tochtergesellschaft von Eco. Im internationalen Wettbewerb der Superzentren falle den Data Centern eine Schlüsselrolle zu.

Um eine Metropolregion als Datenzentrale attraktiv zu machen, sollten laut Nipper etwa Baugenehmigungen für Data Center zügig erteilen und Strom möglichst günstig bereitgestellt werden. Maßgeblich für den Erfolg sei jedoch der Aufbau eines Ökosystems. Dazu gehören Data Center und Carrier, ein liquider Markt mit Nachfragern und Anbietern sowie ein durch Wettbewerb geprägtes Umfeld.

Der Untersuchung zufolge gewinnen auch die Verbindungen zwischen den einzelnen Super-Hubs an Bedeutung. Nationalstaaten müssten die Auswirkungen der vernetzten Ballungsräume und Megastädte beobachten, um eventuelle Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des jeweiligen Landes abschätzen zu können.

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