03.07.2014 | BNPPRE

Geschäft mit deutschen Büros stagniert

Aufschwung erwartet BNPPRE für das zweite Halbjahr
Bild: John Foxx Images

Knapp 1,38 Millionen Quadratmeter Bürofläche wurden laut BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) an den acht Top-Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München im ersten Halbjahr 2014 umgesetzt. Damit bewegt sich das Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres, aber um 1,5 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt.

Bereits im Gesamtjahr 2013 wurden BNP Paribas Real Estate zufolge knapp sechs Prozent weniger Büroflächen als noch 2012 umgesetzt. Den höchsten Flächenumsatz verbuchte erneut München mit 302.000 Quadratmetern, was einem Rückgang um rund sieben Prozent entspricht. Auf Platz zwei folgt Berlin, wo das Ergebnis um 37 Prozent auf 285.000 Quadratmeter gesteigert werden konnte.

Vor allem eine Reihe größerer Abschlüsse über 5.000 Quadratmeter haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Auch der Hamburger Markt konnte um acht Prozent zulegen und erzielte einen Flächenumsatz von 229.000 Quadratmetern.

BNPPRE geht davon aus, dass sich der beschleunigende konjunkturelle Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte auf den Büromärkten bemerkbar machen wird, da üblicherweise ein gewisser zeitlicher Abstand zwischen verbesserter gesamtwirtschaftlicher Entwicklung und Umsatzentwicklung der Büromärkte zu beobachten sei. Da aber das Angebot an hochwertigen Büroflächen aufgrund der nach wie vor eher moderaten Bautätigkeit weiterhin begrenzt bleibt, könnte eine anziehende Nachfrage im weiteren Jahresverlauf zu leicht steigenden Höchst- und Durchschnittsmieten führen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Transaktion, Büroimmobilie

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