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Deutschland gehört zu den Top 5-Hotspots für Shopping-Center-Investments

Shopping-Center in Budapest: Ungarns Markt wird für opportunistische Investments immer interessanter
Bild: ECE

Dem aktuellen European Shopping Center Investment Report von Savills zufolge haben sich Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Norwegen und Schweden zu den Top 5 Core-Märkten für Shopping Center-Investments entwickelt. Sie werden auch 2013 am interessantesten für Investoren bleiben.

Savills stellt fest, dass sich diese Märkte in Bezug auf Marktgröße, wirtschaftliche Stabilität und Konsumklima hervorheben. Das Unternehmen benennt im Report ferner die fünf führenden Shopping Center-Märkte für opportunistische Investments: Hier sieht das Unternehmen Rumänien aufgrund seiner rasch wachsenden Konsumausgaben und des prognostizierten Anstiegs der Einzelhandelsumsätze in den kommenden fünf Jahren auf Rang 1. Polen, Ungarn, Tschechien und Österreich folgen dicht dahinter.

"Das Einzugsgebiet für Shopping-Center-Investoren dehnt sich nach und nach aus", sagt Lydia Brissy, Director European Research bei Savills, und merkt an: "Länder, die stabile Konsumausgaben nachweisen können oder Aussicht darauf haben, bleiben bevorzugte Investitionsziele. Allerdings werden auch Trophy-Assets in anderen Ländern immer beliebter."

Savills zufolge summierte sich der Einzelhandelsumsatz in den 16 im Bericht analysierten Ländern im ersten Halbjahr 2012 auf insgesamt 11,3 Milliarden Euro, was laut Real Capital Analytics (RCA) ein Minus von 31 Prozent gegenüber den vorangegangenen sechs Monaten bedeutet. In Shopping-Center wurden in diesen Ländern insgesamt 3,9 Milliarden Euro im ersten Halbjahr investiert, was einem Anteil von 35 Prozent aller Einzelhandelsinvestments entspricht. Knapp drei Viertel dieses Volumens entfiel auf Deutschland, Polen und Großbritannien.

Institutionelle Investoren stellten in Bezug auf Shopping-Center-Investments die aktivste Käufergruppe dar. Auch Publikumsfonds, die im vergangenen Jahr die größten Verkäufer waren, sind wieder auf der Käuferseite zu finden. "Das Interesse an Shopping-Centern des Spitzensegments ist anhaltend hoch", so Danny Kinnoch, Director European Retail bei Savills. So seien Staatsfonds, nordamerikanische Pensionsfonds und europäische Immobilien-Aktiengesellschaften aktiv auf der Suche nach dieser Produktart. In peripheren europäischen Ländern geht Savills davon aus, dass einige dieser Investoren die dortigen Preisrückgänge für sich nutzen und kaum verfügbare, erstklassige Center erwerben können. Darüber hinaus zögen auch opportunistische Investoren Deals in diesen peripheren Ländern in Erwägung, wobei die Kaufpreisforderungen ihnen jedoch die Möglichkeit bieten müssten, ihre Risiko-Rendite-Anforderungen zu erfüllen.

Der European Shopping Center Investment Report von Savills basiert auf einer Analyse der folgenden 16 Länder: Belgien, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, Tschechien, Großbritannien und Ungarn.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Investition, Shopping-Center

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