17.07.2014 | Lünendonk-Studie

Top 15-Industriedienstleister erwarten Umsatzplus von 4,4 Prozent

Bild: Bilfinger

Die 15 führenden deutschen Industrieservice-Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2013 im Inland um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Für 2014 wird mit einem Umsatzplus von 4,4 Prozent gerechnet. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Lünendonk-Studie. Bilfinger SE führt mit 841 Millionen Euro Umsatz im Segment "Industrial" die Liste an.

Damit verfehlten die Top 15 ihre für das Jahr 2013 gesteckten Ziele deutlich, wonach sie im Durchschnitt eine Steigerung des Inlandsgeschäfts um 5,7 Prozent prognostiziert hatten.

Im Jahr 2012 wurden durchschnittlich 2,3 Prozent Wachstum erreicht. Im untersuchten Zeitraum 2013 beschäftigten die Unternehmen im Inland 46.000 Mitarbeiter, rund 1.000 mehr als noch 2012.


Bilfinger bleibt Marktführer 

Branchenprimus Bilfinger SE vergrößerte 2013 außerdem den Abstand auf die zweitplatzierte Wisag Industrie Service auf 196 Millionen Euro. Noch stärker wuchs jedoch das Auslandsgeschäft. Der Gesamtumsatz konnte von 3,7 auf knapp vier Milliarden Euro um sieben Prozent gesteigert werden, was die hohe Bedeutung des internationalen Geschäfts für den gesamten Bilfinger-Konzern dokumentiert.
Die Industrieservice-Sparte der Wisag musste 2013 dagegen leichte Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Frankfurter verbuchten 15 Millionen Euro weniger Umsatz als noch im Jahr 2012, können sich mit insgesamt 645 Millionen Euro jedoch vor Voith Industrial Services aus Stuttgart (637 Millionen Euro) behaupten. Für die Wisag Industrie Service ist dies der erste Umsatzrückgang nach kontinuierlichem Wachstum in den zurückliegenden Jahren. 


Marktanteil der Top 15 sowie Bedeutung des Auslandsgeschäfts nehmen zu
Insgesamt erzielten die 15 führenden Industrieservice-Unternehmen im Jahr 2013 einen Inlandsumsatz von 3,9 Milliarden Euro im Inland. Bei einem Marktvolumen von rund 20 Milliarden Euro laut Wirtschaftsverband für Industrieservice (WVIS) deckten die Branchenführer 19,6 Prozent des gesamtdeutschen Marktes ab (2012: 18,5 %).
Für das Auslandsgeschäft erwarten die führenden Anbieter höhere Zuwachsraten als im Inland. Besonders im Fokus liegen die Märkte Amerika, Asien sowie Mittlerer Osten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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