Der durchschnittliche Verbrauch für Heizung und Warmwasser ist im Jahr 2014 in 18 deutschen Städten verglichen mit 2013 um mehr als 20 Prozent gesunken. Das zeigt eine Auswertung des Energiemanagers Techem. In Rostock wurde mit 90,78 Kilowattstunden pro Quadratmeter am wenigsten Energie verbraucht, gefolgt von Schweinfurt mit 94,77 Kilowattstunden und Bottrop mit 99,56 Kilowattstunden pro Quadratmeter.

Auf den Plätzen vier, fünf und sechs liegen Pforzheim mit 99,72 Kilowattstunden pro Quadratmeter, Gladbeck mit 100,63 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Hattingen mit 101,09 Kilowattstunden pro Quadratmeter.

Die Liste mit den höchsten Energieverbräuchen führen Städte von der Waterkant an. Auf dem ersten Platz liegt Flensburg mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch von 157,36 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Husum nimmt mit 155,16 Kilowattstunden pro Quadratmeter den zweiten Platz ein, Itzehoe (154,28 Kilowattstunden pro Quadratmeter) und Lübeck (153,88 Kilowattstunden pro Quadratmeter) belegen die Plätze drei und vier.

München unter den Top 5 mit dem höchsten Energieverbrauch

Die Münchner verbrauchten durchschnittlich 149,86 Kilowattstunden pro Quadratmeter und belegen damit als einzige süddeutsche Stadt einen Platz unter den Top 5 der Städte mit dem höchsten Energieverbrauch. Dennoch ist auch bei diesen Städten der durchschnittliche Energieverbrauch in 2014 im Vergleich zu 2013 rückläufig.

Bottrop senkt Verbrauch am deutlichsten

Im Jahr 2014 haben im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 18 Städte ihren Energieverbrauch um mehr als 20 Prozent gesenkt: Bottrop liegt mit Energieeinsparungen von 23,41 Prozent knapp an der Spitze vor Dinslaken mit 23,31 Prozent und Paderborn mit 22,73 Prozent.

Auch Leverkusen (minus 22,31 Prozent), Langenfeld (minus 22,21 Prozent) und Siegen (minus 21,54 Prozent) hatten 2014 einen erheblich geringeren Energieverbrauch als 2013. Die Kemptener haben ihren Verbrauch um 8,07 Prozent reduziert, gefolgt von Landshut (minus 9,29 Prozent) und Villingen-Schwenningen (minus 10,78 Prozent).

Verhältnismäßig geringe Einsparungen gab es in Oldenburg (minus 11,13 Prozent), Regensburg (minus 11,49 Prozent) und Friedrichshafen (minus 11,84 Prozent).

Die Verbrauchswerte der Städte sind Teil der Analysen des Energiemanagers Techem im Rahmen der aktuellen Energiekennwerte-Studie 2015. Den Energiekennwerten zugrunde liegen die Werte aus rund 1,4 Millionen Wohnungen in 126.000 Mehrfamilienhäusern, die im Zuge der Verbrauchsabrechnungen in Mehrfamilienhäusern für das Jahr 2014 bundesweit anonymisiert erhoben wurden.



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