21.05.2015 | Talocasa

69 Prozent der Anleger geben hohe Immobilienpreise als Verkaufsgrund an

Für 49 Prozent waren zu geringe Renditen ein Verkaufsargument
Bild: MEV-Verlag, Germany

Hohe Immobilienpreise sind für Besitzer von Kapitalanlagen derzeit Verkaufsargument Nummer eins. Das ergab eine Umfrage der Immobilienberatung Talocasa unter rund 650 Eigentümern.

Von den Befragten, die im vergangenen Jahr eine vermietete Immobilie verkauft haben, gaben 69 Prozent an, dass die aktuell hohen Immobilienpreise ein wichtiger Verkaufsgrund waren.

Neben guten Gewinnchancen spielen auch zwei weitere Faktoren beim Verkauf von Anlage-Immobilien eine wichtige Rolle. So nannten 64 Prozent "zu hohen Aufwand" als Grund, die vermietete Immobilie zu verkaufen. Für 49 Prozent waren zu geringe Renditen ein Verkaufsargument.

Der Aussage, das Immobilien in Deutschland eine sichere Geldanlage sind, stimmten 85 Prozent der Befragten zu. Je älter die Eigentümer, umso mehr vertrauen sie auf darauf. Während in der Gruppe bis 45 Jahre 77 Prozent Immobilien für eine sichere Geldanlage halten, sind es in der Gruppe der 60 bis 75-Jährigen 87 Prozent.

Anders sieht es bei Eigenheimbesitzern aus, die bisher keine Anlage-Immobilie haben: 37 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eine Kapitalanlage zu erwerben. Die Bereitschaft zum Kauf ist in Ostdeutschland mit 20 Prozent nur halb so hoch wie im Rest der Bundesrepublik.

Für 92 Prozent der Eigenheimbesitzer ist die "krisensichere Investition" das Hauptargument für die Anschaffung einer Kapitalanlage gefolgt von der "guten Altersvorsorge" (84 Prozent) und den "niedrige Zinsen" (83 Prozent). 77 Prozent der Befragten geben "gute Rendite-Chancen" als Kaufgrund an.

Hauptargumente gegen den Kauf einer Kapitalanlage sind die hohen Immobilienpreise (65 Prozent) und die Angst vor Fehlinvestitionen (53 Prozent).

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