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Stuttgart: Wohnungspreise steigen um 2,55 Prozent

Preisentwicklung im zweiten Quartal 2015
Bild: Europace

Die Preise für Stuttgarter Wohnungen sind laut Dr.-Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI) im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorquartal um 2,55 Prozent gestiegen, die Hauspreise leicht um 0,67 Prozent. Im Raum München verteuerten sich Wohnungen um 2,03 Prozent, Häuser um 1,21 Prozent. Die Wohnungspreise im Raum Frankfurt am Main legten um 1,41 Prozent zu, Hauspreise um 1,67 Prozent.

Zwar steigt der Medianpreis für Stuttgarter Wohnungen um 41 Euro auf 2.247 Euro pro Quadratmeter, dennoch liegt er unter dem für Häuser. Stuttgart bleibt mit diesem Preisunterschied bei den Immobilientypen weiterhin die Ausnahme. Bei den meisten Städten liegen die Quadratmeterpreise von Eigentumswohnungen höher als jene der Häuser.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Großraum Stuttgart sind nach einem leichten Preisrückgang im Vorquartal wieder teurer geworden. Der Häuser-Index steigt auf 120,23. Mit Blick auf das Vorquartal ergibt sich ein Anstieg um 0,67 Prozent, zum Vorjahresquartal um 3,67 Prozent. Der Medianpreis für Häuser verteuert sich im zweiten Quartal um 22 Euro auf 2.284 Euro pro Quadratmeter.

In einer Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebensqualität kommt Stuttgart Dr. Klein zufolge auf Platz 21 unter 230 weltweit untersuchten Großstädten.

Münchner Hauspreise deutlich über bundesweitem Schnitt

In München und Umgebung entwickeln sich die Immobilienpreise stabil. Zum Vorjahreswert weist die Stadt an der Isar mit einem Anstieg um 12,54 Prozent den höchsten Zuwachs bei Wohnungen unter den Metropolen des DTI-Süd auf. Der Medianpreis verteuert sich um 159 Euro auf 4.850 Euro pro Quadratmeter.

Auch die Hauspreise erhöhen sich zum Vorjahresquartal und liegen, wie auch die Wohnungspreise, deutlich über dem bundesweit durchschnittlichen Preisniveau. Zum Vorquartal ergibt sich eine Preisteuerung um 1,21 Prozent. Bei der Hauspreisentwicklung verbucht die bayrische Landeshauptstadt im Vergleich zum Vorjahreswert unter den drei untersuchten Metropolregionen mit 9,36 Prozent ebenfalls den höchsten Anstieg. Der Medianpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser steigt um 131 Euro auf 3.199 Euro pro Quadratmeter.

Frankfurt: Hauspreise legen um 1,67 Prozent zu

Auch im Großraum Frankfurt am Main zeigt sich im zweiten Quartal 2015 bei Wohnungen und Häusern ein beständiger Preiszuwachs. Zum Vorjahresquartal erhöhen sich die Wohnungspreise um 3,39 Prozent.

Ein- und Zweifamilienhäuser werden, wie im Quartal zuvor, um 1,67 Prozent teurer. Zum Vorjahresquartal weisen Hauspreise in der Region um das Finanzzentrum am Main ein Plus von 7,65 Prozent auf. Die Medianpreise für beide Immobilientypen verteuern sich leicht auf 2.652 Euro pro Quadratmeter bei Wohnungen und 2.161 Euro pro Quadratmeter bei Häusern.

Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien, Einfamilienhaus, Hauspreis

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