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Stuttgarter Investmentmarkt knackt die Marke von einer Milliarde Euro

Maßgeblich am Volumen beteiligt: Der Verkauf des Shopping Centers "Milaneo"
Bild: ECE Projektentwicklung

Auf dem Stuttgarter Investmentmarkt wurde in den ersten drei Quartalen 2012 rund eine Milliarde Euro investiert. Damit ist 2012 bereits jetzt das umsatzstärkste Jahr seit 2007, wie das Bankhaus Ellwanger & Geiger mitteilt. Bevorzugte Assetklasse: Handelsobjekte.

Gegenüber den ersten drei Quartalen 2011 verdreifachte sich das Transaktionsvolumen beinahe: Es wuchs um 640 Millionen Euro. Gründe "sind neben dem Verkauf des Shopping Centers "Milaneo" von der ECE und Strabag Real Estate an Hamburg Trust der Verkauf des Postquartiers von Hines sowie mehrere Transaktionen im zweistelligen Millionenbereich", sagt Björn Holzwarth, Leiter Gewerbliche Immobilien bei Ellwanger & Geiger.

Im Transaktionsvolumen nicht berücksichtigt ist das Stuttgarter Teilportfolio der verkauften LBBW-Wohnungen. Rechnet man dies hinzu, kann von einem Transaktionsvolumen von bis zu 1,4 Milliarden Euro ausgegangen werden.

Immobilienfonds als Käufer am aktivsten

Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen etwa 45 Transaktionen getätigt, davon rund 30 Investments im einstelligen Millionenbereich. Der Fokus der Investoren lag bedingt durch den Verkauf des Shopping Centers "Milaneo" auf der Nutzungsart Handel mit einem Anteil von rund 45 Prozent am Transaktionsvolumen, gefolgt von der Nutzungsart Geschäftshäuser mit etwa 20 Prozent und Büro mit rund 18 Prozent.

Als Käufer waren Immobilienfonds mit rund 42 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen am aktivsten. Ihnen folgen semi-institutionelle Investoren mit 14 Prozent und die sogenannten Non-Property Unternehmen, die mit etwa 13 Prozent ebenfalls eine hohe Investitionsbereitschaft zeigten. Auf der Verkäuferseite traten Entwickler mit etwa 73 Prozent als die dominierende Gruppe auf.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilieninvestition, Handelsimmobilien

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