20.08.2015 | Studie

Wohnimmobilien kosten 5,3 Prozent mehr

Auch im Umland der Metropolen ziehen die Preise inzwischen deutlich an.
Bild: Oliver Weber ⁄

Die Preise für Wohnimmobilien legen weiterhin zu - mit teilweise kräftigen Steigerungsraten. Im Bundesdurchschnitt stiegen die Preise für Eigentumswohnungen seit Mitte 2014 um 5,3 Prozent. Das geht aus dem F+B-Wohn-Index hervor.

Seit Jahresbeginn sind auch die Preise für Einfamilienhäuser gestiegen, im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent. Damit sind die Preise wieder deutlicher gestiegen als zuletzt.

An der Spitze bei den Eigentumswohnungspreisen liegt weiterhin München: Dort kostete der Quadratmeter im zweiten Halbjahr 2015 im Durchschnitt 5.160 Euro – ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den höchsten Preisanstieg gab es in Frankfurt/Main mit plus 9,0 Prozent auf 3.210 Euro pro Quadratmeter. Dann folgten Berlin (plus 7,8 Prozent auf 2.270 Euro), Stuttgart (plus 7,3 Prozent auf 3.060 Euro), Hamburg (plus 5,9 Prozent auf 3.360 Euro), München (plus 4,3 Prozent auf 5.160 Euro), Köln (plus 3,8 Prozent auf 2.540 Euro) und Düsseldorf (plus 2,6 Prozent auf 2.720 Euro).

Angesichts des knapp und teuer gewordenen Wohnungsangebots in den Metropolen zögen jetzt vermehrt auch die Umlandgemeinden nach, heißt es in der Studie. Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer des Hamburger Forschungsinstituts F+B, sagt: „Wir verzeichnen zum Beispiel rund um München Preisanstiege von vier bis acht Prozent im zweiten Quartal dieses Jahres verglichen mit dem Vorjahreswert. Das ist beachtlich.“ Auch rund um Hamburg und Berlin stiegen die Immobilienpreise, teilweise um bis zu 14,4 Prozent (Falkensee bei Berlin) oder 10,0 Prozent (Ahrensburg bei Hamburg).

Schlagworte zum Thema:  Studie, Wohnimmobilien

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