27.06.2013 | Studie

Studenten wohnen in Köln und München am teuersten

Miete und Nebenkosten sind für Studenten der größte Posten im Budget
Bild: Haufe Online Redaktion

Studenten in Köln zahlten im Sommersemester 2012 im Schnitt 359 Euro Miete pro Monat für ihre Unterkunft. In München waren es 358 Euro. Damit ist studentischen Wohnen in diesen Städten teurer als anderswo in Deutschland. Das zeigt eine Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.

Im Schnitt geben Studenten bundesweit für die Miete 298 Euro aus. Deutlich mehr bezahlen auch Studenten in Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Am günstigsten wohnen Studenten in Chemnitz. Dort geben sie im Schnitt nur 211 Euro aus. Geringe Mietkosten gibt es auch in Dresden, Erfurt, Halle und Leipzig.

Miete und Nebenkosten sind für Studenten der größte Posten im Budget. Im Schnitt berappen sie rund ein Drittel (34 Prozent) ihrer monatlichen Einnahmen dafür. Am billigsten wohnen Studierende, die ein Zimmer in einem Wohnheim haben. Sie zahlen im Schnitt 240 Euro.

Am meisten Geld geben Hochschüler für die Miete aus, die alleine wohnen (357 Euro). Trotz der höheren Kosten lebten im Sommersemester 2012 die meisten Studenten allein oder zusammen mit dem Partner in einer eigenen Wohnung (37 Prozent). Beliebt waren auch Wohngemeinschaften (29 Prozent). Fast jeder Vierte (23 Prozent) wohnte bei den Eltern oder anderen Verwandten. Nur jeder Zehnte (10 Prozent) lebte im Wohnheim.

Für die Sozialerhebung befragte das HIS-Institut für Hochschulforschung rund 15.120 Studenten.

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