17.06.2015 | Savills

Angebot an Studentenwohnungen zu 40 Prozent im Hochpreissegment

In Regensburg liegt der Marktsättigungsgrad bereits bei 48 Prozent
Bild: MEV-Verlag, Germany

In den 30 größten Hochschulstädten kosten etwa 40 Prozent der vorhandenen Plätze in privat betriebenen Studentenwohnanlagen mehr als 450 Euro monatlich. Das ist Ergebnis einer Studie des Immobilienberaters Savills. Nach Fertigstellung der in Bau und Planung befindlichen 16.000 Plätze steigt der Sättigungsgrad in diesem Segment auf 15 Prozent. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede.

So liegt der Sättigungsgrad in Regensburg bereits heute bei 48 Prozent, das heißt beinahe jedem zweiten Studierenden mit entsprechend hohem Einkommen wird ein Wohnplatz im Hochpreissegment angeboten. In den kommenden Jahren steigt die Quote sogar auf 56 Prozent. In keiner anderen Stadt ist der Sättigungsgrad höher.

Auf den weiteren Plätzen folgen Erlangen (39 Prozent Sättigungsgrad inklusive Pipeline), Frankfurt (34 Prozent) und Dresden (32 Prozent).

Insgesamt geht Savills für die nächsten Jahre von einem deutlich steigenden Wettbewerb auf Anbieterseite aus, weil die derzeit aktiven Betreiber unter Wachstumsdruck stehen und einige ausländische Anbieter den deutschen Markt betreten werden. Vor diesem Hintergrund rechnet Savills mit einem Umbruch des Marktes für studentisches Wohnen, der sich unter anderem durch eine Ausdifferenzierung des Angebots auszeichnen dürfte.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Studentenwohnung

Aktuell

Meistgelesen